Hygieneplan der Familienbildungsstätte Mayen e.V.

und Außenstelle Mendig mit Haus der Familie

1.      Allgemein:

Der Hygieneplan gilt ergänzend zu unserer Hausordnung und wird von den Kursleiter*innen der Angebote nach Kenntnisnahme unterzeichnet.

Hygienebeauftragte: Iris Emmerich, geschäftsführende Leitung

Alle Mitarbeitenden und Besucher*innen der beiden Häuser halten sich an die Vorgaben

der Gesundheitsbehörden bzw. die des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Mitverantwortung aller:

-       Die Mitarbeiter*innen gehen mit gutem Beispiel voran und helfen mit, dass alle die Hygienehinweise und den Infektionsschutz ernst nehmen und in der Einrichtung umsetzen.

-       Die Kursleitungen erhalten das Hygienekonzept und bestätigen die Kenntnisnahme schriftlich.

-       Teilnehmende erhalten bei Anmeldung eine Übersicht der wichtigsten Schutzmaßgaben. Diese Übersicht wird am Eingang ausgehangen.

Konferenzen und Versammlungen sollten vor Ort auf das notwendige Maß

begrenzt sein.

 

2.      Persönliche Hygiene:

·Wichtigste Maßnahmen: Abstand halten (mindestens 1,50 m) für alle erwachsenen Personen in der Einrichtung.

·Bei Symptomen einer Atemwegserkrankung (z.B. Fieber, Gliederschmerzen, trockener Husten, Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn, Halsschmerzen) zu Hause bleiben.

·keine persönlichen Berührungen (keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln für alle erwachsenen Personen in den Einrichtungen).

·Nicht mit den Händen ins Gesicht fassen.

·Händehygiene (mind. 20 Sek. Händewaschen, siehe Empfehlung RKI www.infektionsschutz.de/haendewaschen/)

·Händedesinfektion wenn Händewaschen nicht möglich – Desinfektionsmittel werden im Haus vorgehalten.

·Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken, Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand anfassen.

·Husten und Niesen in die Armbeuge

·Maskenpflicht:

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske, FFP2-Maske oder vergleichbare medizinische Masken) in der Einrichtung und auf den Zugangswegen ist Pflicht. Während Veranstaltungen mit fester Platzvergabe kann am Platz auf das Tragen verzichtet werden.

Befreit von dieser Pflicht sind:

Kinder vor Vollendung des sechsten Lebensjahres sowie Menschen mit ärztlicher Bescheinigung.

Wichtig:

Auch bei Tragen eines MNS sind die anderen Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten.

·Testpflicht in Innenräumen (Stand 03.06.2021 – 22. CoBeLVO):

Vor Beginn der jeweiligen Kurseinheit ist der Kursleitung durch den Teilnehmenden ein negatives Testergebnis eines PoC-Antigen-Tests, welches nicht älter als 24 Stunden ist, vorzuzeigen.

Ein Selbsttest in den Räumen der Familienbildungsstätte ist nicht vorgesehen.

Befreit von dieser Pflicht sind:

Kinder bis zur Vollendung des fünften Lebensjahres. Bei Schulkindern ist eine qualifizierte Selbstauskunft über die Testergebnisse in der Schule durch die Eltern auszufüllen und vorzulegen. Bei Sportangeboten wenn das Training angeleitet wird und in Gruppen von bis zu 25 Kindern bis einschließlich 14 Jahre nebst einer Trainerin oder eines Trainers stattfindet ist keine Testung notwendig (siehe §10, Absatz 4 Punkt 3).

Geimpfte und genesene Personen (nach § 2 Nr. 3 und Nr. 5 SchAusnahmV) – Begründung: § 7 SchAusnahmV (müssen ebenfalls kein Testergebnis vorlegen)

Die Testplicht entfällt bei Kursen im Freien.

·Besondere Schutzmaßnahmen für Erste Hilfe: Schutzmasken, Einmalhandschuhe, Schutzbrille griffbereit vorhalten.

 

3.      Raumhygiene:

(Kursräume, Besprechungsräume, Verwaltungsräume, Flur)

Flächen- und Abstandsregelungen:

Unter Berücksichtigung der allgemeinen Vorgaben in Rheinland-Pfalz gilt in allen Räumen: Der Abstand zwischen einer Person zur nächsten beträgt in alle Richtungen stets 1,50 m (10 m² pro Person), bei sportlichen Aktivitäten gilt ein Abstand von 3 m (20 m² pro Person).

Allgemeine Vorgaben zur Flächenregelung in Rheinland-Pfalz:

·Tische in Räumen sind entsprechend der Abstände vorbereitet, Durchgänge werden beachtet

·Erwachsenen-Gruppenangebote sind nur unter Einhaltung der Abstandsregelung möglich und orientiert an der jeweiligen Coronaverordnung, die die Zielgruppe betrifft.

·Regelmäßiges und richtiges Lüften; mind. 1*stündlich Stoß- und Querlüftung und nach jedem Angebot

·Reinigungsplan nach DIN 77400 (Reinigungsdienstleistungen Schulgebäude- Anforderungen an die Reinigung)

Ø  Angemessene Reinigung ist ausreichend, d.h. nicht routinemäßige Flächendesinfektion notwendig

Ø  Falls Flächendesinfektion im Einzelfall: generell als Wischdesinfektion, nicht Sprühdesinfektion

Ø  Gründlich/täglich zu reinigen sind:

-          Türklinken und Griffe (z.B. an Schubladen und Festergriffe)

-          Treppen- und Handläufe

-          Lichtschalter

-          Tische

-          Computermäuse, Tastaturen, Telefone, Kopierer

-          Gemeinsam benutzte Gegenstände (z.B. Spielzeug, Kaffeemaschinen, …)

Ø  Offener Treff:

-          Nutzung nur mit Anmeldung möglich

-          Platz wird zugewiesen

-          Keine Selbstbedienung

-          TN-Listen zur Dokumentation

Ø  Beratung:

-          Siehe allgemeine Hygieneregelung – persönliche Hygiene

-          Zwischen den Personen befindet sich ein Spuckschutz im Beratungsbüro

Ø  Verwaltung:

-          Der Eintritt ins Gebäude kann nur durch vorherige Anmeldung erfolgen und wird dokumentiert

-          Im Empfangsbereich befindet sich ein Spukschutz

-          Die Mitarbeitenden tragen Behelfsmasken, wenn Sie sich dienstlich im Haus bewegen

 

4.      Hygiene im Sanitärbereich:

·In allen Sanitärräumen stehen Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereit und werden regelmäßig aufgefüllt.

·Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden werden regelmäßig gereinigt.

·Zugangsregelung für die Toiletten (Abstandsregeln)

·Wickelauflagen unmittelbar nach Nutzung desinfizieren, Desinfektionsmittel für Kinder unerreichbar in Nähe des Wickeltischs aufbewahren.

·Bei Verschmutzung mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem: nach Entfernung prophylaktische Scheuer-Wisch-Desinfektion mit einem in Desinfektionsmittel getauchten Einmaltuch, dabei Arbeitsgummihandschuhe tragen.

·Es sind Reinigungslisten (Datum, Ort, Person) im Verwaltungsbereich und den Kursräumen zu führen.

 

5.      Infektionsschutz vor und nach Veranstaltungen:

Es gibt ein Wegekonzept, das den räumlichen Gegebenheiten angepasst ist. Veranstaltungen gegebenenfalls zeitversetzt stattfinden lassen.

Zutrittsregelungen erstellen, um Ansammlungen vor dem Haus zu vermeiden. Der Eintritt ins Gebäude und das Verlassen werden auf entsprechenden Listen dokumentiert und 4 Wochen aufbewahrt.

In den Pausen auf Vermeidung der Durchmischung der Gruppen achten (zeitversetzte Pausen).

Das gemeinsame Nutzen von Gegenständen ist zu untersagen.

 

6.      Wegeführung:

Es gibt ein Wegekonzept, das den örtlichen Gegebenheiten angepasst ist. Ein kontrollierter Eingang muss gewährleistet werden (evtl. Einbahnregelungen).

 

7.      Meldepflicht:

Bei Verdacht oder Auftreten von Covid-19-Fällen im Haus ist dies umgehend dem

Gesundheitsamt zu melden.

Es werden Teilnehmerlisten geführt, um die Infektionsketten nachvollziehen zu

können. Diese werden 4 Wochen aufbewahrt, danach sind die Daten unverzüglich irreversibel zu löschen.

 

8.      Psychohygiene:

Psychische Belastungen aller Mitarbeitenden aufgrund der besonderen Situation sollten minimiert werden:

•    Offene Kommunikation

•    Regelmäßige, bedarfsorientierte Information und Beratung